
Ein neuer Blick auf KI-gestütztes Lernen, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht
Wie individuell kann digitales Lernen wirklich sein, wenn wir den Menschen hinter den Daten kaum kennen?
Adaptive Lernsysteme versprechen personalisiertes Lernen. Doch echte Individualisierung beginnt nicht erst bei den Algorithmen, Lernpfaden oder automatisierten Empfehlungen. Sie beginnt mit den Fragen:
- Wie lernt dieser konkrete Mensch, der gerade an der App sitzt?
- Was braucht er heute?
- Was hat ihn bisher beim Lernen motiviert? Was motiviert ihn heute und was könnte ihn zukünftig motivieren?
- Und wie verändern sich seine Bedürfnisse während des Lernprozesses?
Die Adaptive Lernpräferenzdiagnostik – kurz ALPD – ist eine von Daniel Elger de Castro Luís entwickelte und umfassend ausgearbeitete fachliche Systematik für menschzentrierte, adaptive und KI-gestützte Lernprozesse. Sie verbindet Pädagogik, Psychologie, Kommunikation und Technologie mit einer eigenen methodischen Architektur für die Wahrnehmung, Interpretation und adaptive Begleitung von Lernenden.
Die ALPD kann als Feature in KI-gesteuerte Lern-Apps oder digitale Bildungsangebote integriert werden, um:
- Lernende während des Lernprozesses besser zu verstehen.
- Die Präferenzen der Lernenden erkennen – in der Vergangenheit und im Heute.
- Die Lernprozesse dementsprechend adaptieren.
- KI sinnvoll in Bildungs- und Lernprozesse einzubinden und einzusetzen.
Lernen ist individuell. Warum behandeln wir also Lernende dann meist gleich?
Ein Lernsystem, ein Online-Kurs, eine Lern-App verarbeitet Inhalt. Aber kennen diese Systeme auch den Menschen, der am Rechner oder in der App arbeitet? Zwei Menschen können dasselbe Lernziel verfolgen und trotzdem völlig unterschiedlich lernen:
- Der eine braucht zunächst Orientierung und Struktur.
- Die andere möchte ausprobieren und selbst entdecken.
- Ein Mensch sucht Austausch und Rückmeldung.
- Ein anderer benötigt Ruhe, Eigenständigkeit und Zeit.
- Der eine zieht heute visuelle Inhalte vor, der andere würde gerne eine ausführliche Erklärung lesen.
Die Motivation der Lernenden kann während eines Lernprozesses, innerhalb von Stunden steigen oder sinken. Bedürfnisse verändern sich. Erfahrungen beeinflussen die Art, wie neue Inhalte aufgenommen werden. Personalisierung bedeutet deshalb mehr, als nach einer falschen Antwort einfach die nächste Übung auszuspielen.
Die Adaptive Lernpräferenzdiagnostik setzt beim Menschen an, der gerade mit einem digitalen Lernangebot arbeitet. Sie verbindet Lernpräferenzen, Bedürfnisse, Achtsamkeitsfeatures, Feedback-Loops und Motivation mit einer strukturierten Logik für adaptive Lernprozesse.
Was genau wurde mit der ALPD entwickelt?
Die ALPD ist keine simple starre Einteilung der Lernenden in Lerntypen. Sie ist eine in sich abgeschlossene adaptive Systematik. Die Adaptive Lernpräferenzdiagnostik ist auch kein einzelner Fragebogen und keine einmalige Zuordnung eines Menschen zu einer bestimmten Lernpräferenz. Sie ist als strukturierte diagnostische und didaktische Architektur angelegt. Zur konkreten Ausarbeitung gehören unter anderem:
- konkret definierte Analyseebenen,
- diagnostische Fragestellungen,
- eine eigene methodische Logik,
- Rückkopplungsschleifen,
- konkrete Anwendungssituationen,
- Modelle und Abläufe,
- ein spezifisches Verständnis von Lernpräferenzen, Bedürfnissen und Motivation,
- sowie eine eigene Logik dafür, wie KI-Systeme Lernende wahrnehmen, interpretieren, begleiten und unterstützen können.
Das Ziel der Adaptiven Lernpräferenzdiagnostik (ALPD) ist nicht, einen Menschen dauerhaft in eine Schublade einzuordnen. Im Gegenteil! Das Ziel ist ein Lernsystem, das sich immer wieder neu die Frage stellt: Was braucht dieser Mensch jetzt, um erfolgreich und mit Freude lernen zu können?
Keine lose Idee, sondern eine ausgearbeitete fachliche Systematik
Der allgemeine Gedanke, dass Lernen individuell oder adaptiv gestaltet werden sollte, ist selbstverständlich nicht neu. Aber darum geht es bei der ALPD nicht. Die Adaptive Lernpräferenzdiagnostik geht weit über diese allgemeinen Ideen, Konzepte und Konstrukte hinaus.
Die ALPD wurde als konkrete fachliche Ausarbeitung entwickelt und umfasst eine eigenständige Struktur, definierte Analysebereiche, diagnostische Fragestellungen, Prozesslogiken, Rückkopplungen, Modelle und Anwendungssituationen. Die ALPD verbindet diese Elemente zu einem in sich strukturierten Gesamtmodell für adaptive Lernprozesse.
Das Buch dokumentiert diese Entwicklung umfassend und enthält neben der zugrunde liegenden Systematik auch Erklärungen, Beispiele, Modelle, Grafiken, Einordnungen, Herleitungen und konkrete Anwendungsszenarien.
Stimmen zum Buch

Wenn die Technik, die wir entwickelt haben, das Gehirn der App ist, dann ist die Adaptive Lernpräferenzdiagnostik, die Daniel entwickelt hat, das Herz der App.
Roman Doering | Co-Erfinder der App und Mitgründer der mythriQ GmbH | 2025

Der Clou in unserer App wird erst klar, wenn du die Kurse mal wirklich durcharbeitest. Das hyperpersonalisierte kannst du nicht sehen.
Zitat aus dem Entwicklungskontext der Lern-App | 2025
Unser größtes Asset (ist) eine komplett neuartige Kategorie von Lernen.
Ein konstanter und adaptiver Prozess statt einer einmaligen Diagnose
Menschen verändern sich. Jeden Tag und auch während eines Tages. Das Lernen sollte sich dementsprechend anpassen.
Ein zentraler Gedanke der ALPD ist, Lernpräferenzen nicht einmal zu erfassen und anschließend dauerhaft festzuschreiben. Die Systematik arbeitet deshalb mit Rückkopplungs-Features und Feedback-Loops. Vereinfacht bedeutet das:
Wahrnehmen → interpretieren → anpassen → beobachten → erneut anpassen
Das KI-gestützte Lernsystem kann dadurch nicht nur Lerninhalte individualisieren, sondern auch seine Art der Unterstützung verändern. Vielleicht benötigt ein Lernender zunächst viel Struktur. Später mehr Freiheit. Vielleicht braucht er an einem Tag zusätzliche Orientierung und an einem anderen mehr Herausforderung. Adaptive Lernprozesse sollten diese Veränderungen wahrnehmen können. Die ALPD sieht hierfür ausdrücklich Analyseebenen, diagnostische Fragestellungen und Rückkopplungsschleifen vor.
Warum das Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz dabei so gut funktioniert
Noch vor wenigen Jahren hatten wir bei der Programmierung und Gestaltung von Online-Kursen nicht diese Möglichkeiten mit KI-Systemen zu interagieren, wie wir dies heute tun können. Künstliche Intelligenz kann große Datenmengen erfassen, Zusammenhänge zwischen Datenpunkten erkennen, analysieren und strukturieren. KI-Systeme alleine können dementsprechend bereits sehr gut Inhalte vereinfachen, zusammenfassen, anpassen und verändern. Und das in kürzester Zeit. Die technische Anpassung wird damit immer einfacher.
Die entscheidende Frage lautet jedoch: Warum soll ein System einen bestimmten Inhalt für einen bestimmten Menschen auf eine bestimmte Art verändern und wie soll das KI-System dies umsetzen und ausgeben?
Genau hier, wo das als technische Basis verwendete KI-System an seine natürlichen, weil programmierten Grenzen kommt, setzt die von Daniel Elger de Castro Luís entwickelte Adaptive Lernpräferenzdiagnostik an.
Die ALPD liefert eine strukturierte Grundlage dafür, wie Informationen über Lernende erhoben, interpretiert und für adaptive Entscheidungen innerhalb eines Lernprozesses genutzt werden können. Die ALPD verbindet dabei Pädagogik, Psychologie, Kommunikation und KI-gestützte Lernprozessgestaltung.
Was Sie in diesem Buch erwartet
Mehr als 300 Seiten Entwicklung, Grundlagen und praktische Umsetzung. Das Buch beschreibt nicht nur die Grundidee adaptiven Lernens. Es dokumentiert die Entwicklung und konkrete Ausarbeitung der Adaptiven Lernpräferenzdiagnostik durch den Autor. Dazu gehören unter anderem:
- Grundlagen adaptiven und personalisierten Lernens,
- Lernpräferenzen und Individualisierung,
- Motivation und menschliche Bedürfnisse,
- psychologische und pädagogische Grundlagen,
- Analyseebenen und diagnostische Fragestellungen,
- Rückkopplungsschleifen,
- adaptive Lernprozessgestaltung,
- KI-gestützte Personalisierung,
- Modelle und Prozessabläufe,
- Anwendungssituationen,
- Praxisbeispiele für die Umsetzung.
Die Entwicklung, der Prozess und praktische Anwendungsbeispiele werden im Buch auf mehr als 300 Seiten dargestellt.
Wissen, das Sie gerne anwenden dürfen
Vom theoretischen Modell zur Lernarchitektur. Das Buch richtet den Blick immer wieder auf praktische Fragen:
- Welche Informationen über Lernende sind wirklich hilfreich? Nicht jede technisch erfassbare Information verbessert einen Lernprozess.
- Wie vermeiden wir starre Lerntypen? Menschen sind dynamischer als einfache Kategorien.
- Wann sollte sich ein Lernsystem anpassen? Adaptivität bedeutet nicht, permanent alles zu verändern, sondern sinnvoll auf relevante Veränderungen zu reagieren.
- Welche Rolle spielen Motivation und Bedürfnisse? Lernleistung ist nicht ausschließlich eine Frage von Wissen oder Fähigkeit.
- Was kann KI dabei leisten? KI kann die technische Anpassung enorm vereinfachen – benötigt aber eine sinnvolle methodische Grundlage dafür, worauf sie reagieren soll.
- Wie bleibt der Mensch im Mittelpunkt? Technologie ist das Werkzeug. Der Lernprozess dient dem Menschen – nicht umgekehrt.
Für wen ist dieses Buch?
Für Menschen, die digitales Lernen nicht nur effizienter, sondern individueller gestalten wollen.
- Anbieter digitaler Lernplattformen
- EdTech-Unternehmen
- Content-Provider
- Learning-Experience-Teams
- Learning-&-Development-Verantwortliche
- Personalentwicklung
- Instructional Designer
- Trainer und Dozenten
- Hochschulen und Bildungseinrichtungen
- Entwickler KI-gestützter Lernsysteme
- Verantwortliche für digitale Bildungsstrategien
- Innovationsverantwortliche im Bildungsbereich
Das Buch selbst positioniert sich insbesondere als Nachschlagewerk für Anbieter digitaler Lernplattformen, Content-Provider, Learning-Experience-Teams und EdTech-Innovationsverantwortliche.

Die Adaptive Lernpräferenzdiagnostik – Ein neuer Blick auf KI-gestütztes Lernen, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht
- Autor: Daniel Elger de Castro Luís
- Verlag: Tredition / Elger Publishing
- Erscheinungsjahr: 2026
- ISBN: 978-3384837370
Sie entwickeln, vermarkten oder verwenden digitale oder KI-gestützte Lernangebote?
Die ALPD kann auch der Ausgangspunkt für Ihre konkrete Lernarchitektur sein. Die Adaptive Lernpräferenzdiagnostik wurde ganz bewusst nicht nur als theoretisches Modell entwickelt. Ihre Struktur kann als fachlicher Ausgangspunkt dienen, wenn Bildungsanbieter, Unternehmen oder EdTech-Teams beispielsweise klären möchten:
- Wie personalisieren wir Lernprozesse sinnvoll?
- Welche Informationen über Lernende benötigen wir?
- Wie vermeiden wir starre Typologien?
- Wie bauen wir Rückkopplung in Lernprozesse ein?
- Wie kann KI adaptiv auf Lernende reagieren?
- Wie verbinden wir Technologie mit Pädagogik und Psychologie?
- Wie stellen wir sicher, dass trotz KI der Mensch im Mittelpunkt bleibt?
Sie möchten über die ALPD oder ihren Einsatz in einem konkreten Projekt sprechen?
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(Fotos auf dieser Seite: Illustrationen mit chatGPT generiert. Portraitaufnahme: Michael Schober / Schoberfoto)