
01 – Menschen sehen. Klar führen. Verantwortung übernehmen.
Was wäre, wenn wir Liebe nicht als das Gegenteil von professioneller Führung oder als Tabubegriff im Business-Kontext sehen würden, sondern als eine der stärksten Kompetenzen moderner Führung?
Liebevolle Führung bedeutet, Menschen mit ihren Stärken, Herausforderungen und Möglichkeiten wahrzunehmen und zu akzeptieren. Ihnen mit Respekt, Empathie und Menschlichkeit zu begegnen. Gleichzeitig bedeutet liebevolle Führung Verantwortung zu übernehmen, Orientierung zu geben, Entscheidungen zu treffen und Grenzen zu setzen.
Denn gute Führung braucht sowohl Menschlichkeit als auch Klarheit. Gerade dann, wenn es schwierig wird.
Daniel Elger de Castro Luís – Führung, Kommunikation & Psychologie

02 – Was bedeutet liebevolle Führung?
Liebevolle Führung beginnt mit der Bereitschaft und der Entscheidung, den Mitarbeitenden als ganzen Menschen wahrnehmen zu wollen: Mit seinen Eigenschaften und Erfahrungen, seinen Stärken und Schwächen, seinen Bedürfnissen, Ängsten, Herausforderungen und Möglichkeiten.
Liebevolle Führung geht immer zunächst vom Guten im Menschen aus. Statt den Blick vor allem auf Fehler und Defizite zu richten, fragt sie:
- Was ist möglich?
- Welches Potenzial steckt im Mitarbeitenden, so wie er ist?
- Was benötigt der Mitarbeitende, um sein volles Potenzial zu entfalten?
Aus dieser Herangehensweise entstehen Respekt, Empathie und Menschlichkeit. Aber auch eine soziale und ethische Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden.
Diese Verantwortung verlangt von Führungskräften aber auch, sich selbst zu reflektieren: die eigenen Bedürfnisse und Grenzen, Ängste und Interessen – und die eigene Wirkung auf andere Menschen.
- Manchmal bedeutet liebevolle Führung, einen Menschen zu unterstützen.
- Manchmal bedeutet sie, eine schwierige Entscheidung zu treffen.
- Manchmal bedeutet sie, sich mutig vor das eigene Team zu stellen.
- Und manchmal bedeutet sie, sehr klar Nein zu sagen.
Liebevolle Führung ist menschlich. Aber sie ist nicht beliebig.

03 – Liebevolle Führung ist keine Kuschelpädagogik
Liebe bedeutet nicht, Menschen immer machen zu lassen, was sie möchten. Sie bedeutet nicht, Konflikten auszuweichen, schlechte Leistungen zu ignorieren oder notwendige Entscheidungen aufzuschieben, weil sie unangenehm sind.
Führung braucht Leitplanken. Und Leitplanken bedeuten Grenzen.
Wo Menschen miteinander arbeiten, treffen unterschiedliche Persönlichkeiten, Interessen und Bedürfnisse aufeinander. Freiheit braucht deshalb dort Grenzen, wo sie die Freiheit anderer berührt.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob Führungskräfte Grenzen setzen. Sondern wie sie es tun.
- Auch ein Nein kann respektvoll vermittelt werden.
- Auch Kritik kann wertschätzend formuliert werden.
- Auch Konsequenzen sollten menschlich und ethisch sein.
- Und auch eine Entscheidung, die einem Mitarbeitenden nicht gefällt, kann verantwortungsvoll und liebevoll getroffen werden.
Liebevolle Führung:
Empathie mit Grenzen.
Wertschätzung mit Klarheit.
Freiheit mit Verantwortung.
Menschlichkeit mit Leitplanken.
Liebevolle Führung verspricht nicht, dass Führung dadurch immer einfach wird. Sie hilft uns aber, gerade in schwierigen Situationen den Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren.
04 – Warum der Begriff „Liebe“?
Hat Liebe im Business überhaupt etwas verloren? Ich glaube: unbedingt!
Wir sprechen in Unternehmen über Empathie und Wertschätzung. Über Vertrauen, Respekt, Fürsorge, psychologische Sicherheit, Verantwortung und Menschlichkeit. Warum scheuen wir dann ausgerechnet den Begriff, der viele dieser Aspekte miteinander verbinden kann: Liebe?
Liebe als Führungskompetenz ist deshalb für mich weit mehr als romantische Zuneigung. Sie beschreibt eine Entscheidung zu einer grundlegenden Haltung gegenüber anderen Menschen: sie anzuerkennen, wie sie im Moment sind, ihnen mit Wohlwollen zu begegnen, Verantwortung füreinander zu übernehmen und auch dort nach konstruktiven Lösungen zu suchen, wo Unterschiede und Konflikte entstehen.
Aus Liebe können Kreativität und Versöhnung entstehen. Kompromisse und neue Ideen. Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Die Bereitschaft, füreinander einzustehen und gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen.
Liebe ist eine der größten Ressourcen, die wir haben.
Liebe kann Menschen verbinden, die unterschiedliche Kulturen, Erfahrungen, Charaktere, Fähigkeiten oder Positionen mitbringen. Sie kann uns helfen, in einem Menschen mehr zu sehen als seine momentane Leistung. Und sie erinnert uns daran, dass wirtschaftlicher Erfolg letztlich von Menschen geschaffen wird.
Deshalb möchte ich Liebe im Unternehmenskontext aus der Tabuzone holen. Nicht als sentimentales Managementkonzept oder als esoterische Aufforderung, Konflikte zu vermeiden. Und schon gar nicht als romantisches Gefühl zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden.
Liebe als Führungskompetenz bedeutet für mich eine Haltung, aus der Verantwortung, Respekt, Mut, Fürsorge und Menschlichkeit entstehen können.
Vielleicht sollten wir deshalb nicht fragen, ob der Begriff der „Liebe“ im Business-Kontext etwas verloren hat, sondern was verloren geht, wenn sie im Unternehmen, in den Teams und im Miteinander fehlt.

05 – Ist liebevolle Führung mehr als nur eine schöne Idee?
Liebevolle Führung ist mein Verständnis von guter Führung. Und obwohl sie kein eigenständiges wissenschaftlich validiertes Führungsmodell ist, sind viele ihrer Bestandteile jedoch seit Jahren Gegenstand der Führungs-, Arbeits- und Organisationsforschung.
Eine besonders enge wissenschaftliche Verbindung besteht zum Compassionate Leadership, der sogenannten mitfühlenden Führung. Ein systematisches Review von 41 wissenschaftlichen Arbeiten identifiziert sechs zentrale Dimensionen:
- Empathie
- Offenheit und Kommunikation
- Körperliches und psychisches Wohlbefinden
- Inklusion
- Integrität
- Respekt und Würde
Die ausgewertete Forschung bringt Compassionate Leadership unter anderem mit Vertrauen, Commitment, Engagement, Zusammenarbeit, Mitarbeiterbindung und Performance in Verbindung (Hier geht’s zur Quelle). Das bestätigt nicht ein eigenständiges wissenschaftliches Modell ‚Liebevolle Führung‘. Es zeigt aber, dass viele der Elemente, die ich darunter zusammenfasse, wissenschaftlich anschlussfähig sind.
Auch Empathie in der Führung ist inzwischen umfassender untersucht. Aktuelle Studien identifizieren Auswirkungen von Empathie auf das Miteinander im Arbeitsalltag in neun Bereichen, darunter zwischenmenschliche Beziehungen, Einstellungen, Wohlbefinden und Performance (Hier geht’s zur Studie).
Hinzu kommt die Forschung zur psychologischen Sicherheit. Eine große Meta-Analyse mit mehr als 22.000 Personen zeigt Zusammenhänge mit unter anderem der Aufgabenleistung und dem Organizational Citizenship Behavior, oder das Engagement von Mitarbeitenden, das über die vertraglich festgelegten Pflichten hinausgeht und die Funktion des Unternehmens positiv unterstützt (Hier geht’s zur Meta-Analyse).
Die Forschung liefert somit eine belastbare Grundlage für viele der Elemente, aus denen sich mein Verständnis liebevoller Führung zusammensetzt.

06 – Praxis: Wie sieht liebevolle Führung aus, wenn es schwierig wird?
Ob das Konzept der Liebe als Führungskompetenz in der Realität funktioniert, zeigt sich nicht nur dann, wenn alles gut läuft. Wenn die Zahlen passen, es keine Probleme gibt und alles auf Wachstum und Erfolg steht, ist es leicht, liebevolle Führung zu praktizieren.
Liebe als Führungskompetenz zeigt sich eigentlich erst dann, wenn Menschen unter Druck geraten. Wenn es knirscht im Getriebe. Hier drei Beispiele aus meiner Beratungstätigkeit:
A) Die Leistung sinkt plötzlich. Der Krankenstand steigt. Hohe Fluktuation.
Die Symptome? Ein Team funktioniert plötzlich nicht mehr wie gewohnt. Ziele werden nicht mehr erreicht. Mitarbeitende ziehen sich zurück. Die Fehlzeiten nehmen zu. Gute Leute verlassen das Unternehmen. Die schnelle Erklärung könnte jetzt lauten: Die Motivation stimmt nicht mehr, schlechte Führungskräfte oder zu hoher Druck.
Wer in so einem Moment kompetent führen möchte, bremst die schnellen Erklärungen und fragt zunächst: Was ist da wirklich los? Und stellt sich ergebnisoffen dem Resultat.
Persönliche Belastungen bei den Mitarbeitenden können ebenso eine Rolle spielen wie Veränderungen im Unternehmen, neue Führungskräfte, eine Übernahme, neue Technologien oder Unsicherheit über die eigene berufliche Zukunft.
Liebevolle Führung bedeutet jetzt nicht, Leistungsprobleme zu ignorieren und sie nicht anzusprechen. Sie bedeutet, die Ursachen verstehen zu wollen, bevor wir urteilen und nur die Symptome behandeln.
B) Das Unternehmen verändert sich (Change) und plötzlich herrscht Angst.
Nicht nur Menschen, auch Unternehmen verändern sich ständig: Eine neue Geschäftsführung oder neues Managment. Das Ableben der Gründer:in und damit eine vakante Führungsposition. Umstrukturierung. Stellenabbau. Neuausrichtung. Ein M&A-Prozess (Mergers & Acquisitions, oder Fusion & Übernahme). Viele Unternehmen reagieren jetzt mit Kommunikation, in der sie hervorheben, dass alles gut wird. Kein Grund zur Sorge. Alles wird sozialverträglich geregelt. Gemeinsam schaffen wir das.
Und trotzdem entsteht bei den Mitarbeitenden Angst.
Wer Liebe als Führungskompetenz lebt, nimmt diese Angst der Mitarbeitenden in dieser Situation ernst. Sie kommuniziert transparent, gibt Orientierung und unterscheidet ehrlich zwischen dem, was bereits bekannt ist, und dem, was noch niemand wissen kann. In Unsicherheit suchen Menschen nicht nur Fakten, sondern Orientierung. Frühe und konsistente Kommunikation soll Vertrauen schaffen und einem Informationsvakuum entgegenwirken.
C) Im Team stimmt etwas nicht. Aber niemand spricht darüber.
Manchmal entstehen Konflikte und wir können sie als Führungskraft nicht greifen. Wir merken nur, die Meetings werden schwieriger. Informationen fließen nicht mehr. Menschen ziehen sich zurück. Abteilungen arbeiten plötzlich gegeneinander. Der Ton wird kälter und schärfer.
Alle wissen: Irgendetwas stimmt hier nicht.
Zur liebevollen Führung gehört es nun, herauszufinden, was zwischen den Menschen passiert ist. Vorurteilsfrei, neutral und konstruktiv. Wo ging Vertrauen verloren? Welche Konflikte wurden nicht ausgesprochen? Welche Interessen kollidieren? Und welchen Anteil hat möglicherweise die Führung selbst? Gab es Fehlverhalten, dass nicht angesprochen werden darf? Gibt es strukturelle Probleme? Benachteiligung, Vorwürfe von sexuellen Übergriffen, Rassismus, Diskriminierung oder anderem übergriffigen Verhalten?
Erst wenn wir die Ursachen für Konflikte verstehen, können wir gezielt handeln. Diese Art von Konflikten kann nicht nur in Teams oder zwischen Teams hervortreten. Auch zwischen einem Team und der Führungskraft oder zwischen Führungskräften. In manchen festgefahrenen Konflikten kann eine neutrale externe Begleitung sinnvoll sein. Vor allem dann, wenn man selbst die betroffene Führungskraft ist.
Kommt Ihnen eine dieser Situationen bekannt vor?
Schwierige Führungssituationen sind selten Standard und meistens individuell. Lassen Sie uns unverbindlich darüber sprechen, was bei Ihnen gerade passiert.

07 – Liebe oder Erfolg? Die Frage stellt sich für mich nicht!
Ein Unternehmen muss wirtschaftlich erfolgreich sein. Es muss Leistungen erbringen, Kunden gewinnen, Kosten tragen, sich gegen Wettbewerber behaupten und Geld verdienen. Gelingt ihm das dauerhaft nicht, verschwindet es vom Markt.
Liebe als Führungskompetenz bestreitet diese Realität nicht. Liebe fragt deshalb nicht, ob ein Unternehmen erfolgreich sein soll. Sie fragt:
WIE wollen wir erfolgreich sein?
Menschen können ihre Arbeit erledigen, weil ihr Arbeitsvertrag es verlangt. Sie können aber auch Verantwortung übernehmen, zusätzliche Ideen entwickeln, andere unterstützen und dem Unternehmen selbst in schwierigen Zeiten verbunden bleiben, weil sie sich als Teil dieses Unternehmens erleben.
Bindung ist ein wirtschaftlicher Faktor.
Menschen, die Unternehmen verlassen, verlassen oft nicht das Unternehmen, sondern die Führungskraft. Menschen, die ein Unternehmen verlassen, nehmen Erfahrung, Wissen und Beziehungen mit.
Krisenresilienz entsteht deshalb weit vor der Krise. Wenn alles funktioniert, ist Vertrauen angenehm und leicht zu haben. Wenn es schwierig wird, kann das Vertrauen gegenüber der Führungskraft entscheidend sein.
Menschen brauchen gerade in einer Krise Orientierung, Kommunikation und das Gefühl, gemeinsam handlungsfähig zu bleiben. Die Forschung dazu beschreibt Verbindung und ein gemeinsames „Wir“ als relevante Elemente von Führung in Krisensituationen (Hier geht’s zur Quelle).
Liebe als Führungskompetenz befähigt Führungskräfte eine Form von Beziehungsstabilität zu schaffen, die gerade dann tragen kann, wenn äußere Stabilität nicht mehr gewährleistet ist.
Und manchmal bedeutet Führung Trennung.
Wirtschaftliche Zwänge bleiben eine Realität, die nicht immer angenehm ist. Stellen fallen weg. Anforderungen und Märkte verändern sich. Menschen passen möglicherweise dauerhaft nicht mehr zu einer Aufgabe.
Liebevolle Führung verhindert keine unangenehmen Entscheidungen. Sie verändert jedoch das WIE.
Waren die Erwartungen klar kommuniziert? Wurde ehrlich miteinander gesprochen? Gab es faire Möglichkeiten zur Veränderung? Wird eine notwendige Entscheidung transparent und würdevoll kommuniziert? Diese und viele weitere Fragen gehören zum liebevollen Umgang mit unangenehmen Entscheidungen.
Eine schwierige Entscheidung wird nicht dadurch liebevoll, dass wir sie vermeiden. Sondern dadurch, wie verantwortlich wir mit den betroffenen Menschen umgehen. Deshalb lautet meine Herangehensweise in der Beratung nicht: Liebe statt Erfolg. Sondern: Erfolg durch Liebe. Liebe macht wirtschaftlichen Erfolg nicht weniger wichtig. Sie verändert das WIE.
08 – Meine 7 Prinzipien liebevoller Führung
- Den Menschen sehen: Menschen nicht auf ihre Funktion, ihre Leistung, ihren wirtschaftlichen Wert oder ihre Fehler und Herausforderungen reduzieren.
- Die Potenziale erkennen: Den ersten Blick nicht auf die Fehler richten, darauf, was nicht funktioniert, warum es nicht geht. Besser fragen, was unter den gegebenen Bedingungen möglich ist.
- Empathisch verstehen: Versuchen, immer die Perspektive des Gegenübers zu verstehen, ohne deshalb automatisch mit allem einverstanden sein zu müssen.
- Klar und deutlich kommunizieren: Als Führungskraft müssen Erwartungen, Bedürfnisse, Grenzen, Entscheidungen und Veränderungen klar und transparent kommuniziert werden. Dabei definiert das Gegenüber, ob es verständlich und klar war und nicht die Führungskraft.
- Grenzen setzen: Zur Liebe als Führungskompetenz gehört auch, Verantwortung zu übernehmen, Nein sagen zu können und notwendige Konsequenzen ziehen zu können. Auf das WIE kommt es dabei an.
- Eigenverantwortung übernehmen: Für die eigenen Entscheidungen einstehen und die Konsequenzen tragen. Sich als Führungskraft vor das eigene Team stellen und Verantwortung übernehmen.
- Sich selbst reflektieren können: Die eigenen Ängste, Bedürfnisse, Interessen, Grenzen und die eigene Wirkung auf andere wahrnehmen, anerkennen und dementsprechend handeln.
Menschen sehen. Potenziale erkennen. Verstehen. Klarheit schaffen. Grenzen setzen. Verantwortung übernehmen. Sich selbst reflektieren. Das ist für mich liebevolle Führung.
Sie möchten liebevolle Führung in Ihrem Unternehmen verankern?

09 – Meine Prägung oder warum ich von Liebe spreche
Der Begriff Liebe ist für mich keine neumodische Marketingidee. Mein Verständnis davon, wie Menschen miteinander umgehen können, wurde durch viele Erfahrungen, meine berufliche Arbeit und meine Beschäftigung mit Psychologie, Kommunikation und Führung geprägt. Und einer der prägenden Einflüsse, den ich bewusst nicht verheimlichen möchte, liegt dabei tatsächlich in meiner christlichen Erziehung.
Die Vorstellung von Nächstenliebe in den vier Evangelien und die Beschreibung von Liebe in 1. Korinther Kapitel 13 haben mein Verständnis dieses Begriffs tief geprägt. Das bedeutet nicht, dass ich die Bibel insgesamt unkritisch betrachte, diese uneingeschränkt akzeptiere oder meine Überzeugungen zur Voraussetzung für andere Menschen mache. Im Gegenteil!
Mich interessiert der humanistische Ansatz, wie in diesen Bibelstellen über die Liebe gesprochen wird:
Alle Menschen mit Würde behandeln. Hinsehen, mitfühlen und zuhören. Nicht nur den eigenen Vorteil suchen. Verantwortung füreinander übernehmen. Vergeben können. Gemeinsamkeiten hervorheben. Hoffnung bewahren.
Ähnliche Gedanken habe ich übrigens auch in anderen religiösen und philosophischen Traditionen gefunden, wie im Islam, dem Judentum, dem Buddhismus oder den Grundtugenden des Konfuzianismus. Für liebevolle Führung ist deshalb weder ein bestimmter Glaube noch eine bestimmte Weltanschauung erforderlich.
Unabhängig vom Glauben stellt sich nämlich grundsätzlich immer zunächst die Frage: Wie wollen wir miteinander umgehen?

10 – Von mir für Sie: Liebe als Führungskompetenz in der Praxis
Möchten Sie sich morgen auf den Weg der Liebe als Führungskompetenz machen? Denn liebevolle Führung beginnt im Alltag.
- In einem schwierigen Mitarbeitergespräch
- Wenn Sie bemerken, dass ein Mitarbeitender psychisch belastet wirkt.
- Wenn sich die Dynamik in Ihrem Team verändert.
- Wenn ein Konflikt köchelt oder schon am Eskalieren ist.
- Wenn Ihr Unternehmen in einer Situation ist, in der schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen.
- Oder wenn Sie als Führungskraft selbst nicht wissen, was morgen passieren wird – und Ihre Mitarbeitenden trotzdem Orientierung von Ihnen erwarten.
Genau dort beginnt meine Arbeit für Sie.
Ich unterstütze Führungskräfte und Unternehmen dabei, schwierige Situationen zu verstehen und konkrete Handlungsoptionen zu entwickeln. Nicht mit einer Standardlösung, sondern ausgehend von Ihrer individuellen Situation. Dafür biete ich Ihnen drei Formate an:
BERATUNG
- Strategische Beratung vor oder während einer Krise
Strategisch, glaubwürdig und menschlich handeln
[Beratung kennenlernen →] - Beratung und Sparring für Führungskräfte
– Schwierige Entscheidungen, Konflikte und Gespräche planen und durchführen
– Vorbereitung auf Konfliktsituationen und Veränderungsprozesse
– Plötzlich Führungskraft: Selbstreflexion und Sparring
[Sparring kennenlernen →]
WORKSHOPS
- Psychische Belastungen bei Mitarbeitenden – Workshop für Führungskräfte
Wahrnehmen, ansprechen und angemessen handeln
[Workshop kennenlernen →] - Psychische Belastungen im Arbeitsalltag – Workshop für Mitarbeitende, Betriebrat, Personalabteilung usw.
Wahrnehmen, ansprechen und gemeinsam handeln
[Workshop kennenlernen →]
- Führen in Krisen und unsicheren Zeiten
Orientierung geben und handlungsfähig bleiben.
[Workshop kennenlernen →]
- Krisenvorbereitung und Krisenkommunikation
Strukturen, Verantwortlichkeiten und Kommunikation vorbereiten.
[Workshop kennenlernen →]
KEYNOTES & VORTRÄGE
- Wie kann ich psychische Belastungen bei Mitarbeitenden erkennen und damit umgehen?
Empathischer Vortrag mit Handlungsempfehlungen und vielen Praxisbeispielen
[Vortrag buchen →]
- Wie kann ich in Krisen und unsicheren Zeiten liebevoll führen?
Ein lebhafter Vortrag mit vielen Ideen für die Umsetzung und praktischen Übungen
[Vortrag buchen →]
- Liebe als Führungskompetenz – Warum gerade heute so wichtig?
Ein persönlicher Vortrag mit vielen Beispielen und Handlungsempfehlungen
[Vortrag buchen →]

11 – Wo ist Führung für Sie gerade schwierig? Lassen Sie uns reden…
Sie müssen noch nicht wissen, welche meiner Leistungen dafür die richtige ist.
Erzählen Sie mir zunächst, was gerade für Sie vielleicht etwas schwierig ist. Wo es zwickt. Gemeinsam können wir herausfinden, ob und wie ich Sie unterstützen kann.
Lassen Sie uns miteinander sprechen

Per Mail: mailto@danielelger.de
Telefonisch: +49 151 124 096 60
(Fotos auf dieser Seite: Unsplash (6), die Namen der Fotograf:innen entnehmen Sie bitte dem Bild selbst. chatGPT (1). Meine Portraitbilder wurden von Michael Schober geschossen. Bühnenbild persönliches Archiv)